Machu Picchu // Mein Weg zur geheimnisvollen Inkastadt

Machu Picchu // Mein Weg zur geheimnisvollen Inkastadt

Mein eigentliches Ziel in Peru war die Inkastadt Machu Picchu. Es gibt unheimlich viele Wege und Möglichkeiten nach Machu Picchu zu reisen. Daher habe ich im Vorfeld intensiv recherchiert und am Ende die (für mich) perfekte Route zusammen gestellt. Alles zur Vorbereitung, meinen Weg zur geheimnisvollen Inkastadt und auch meine Erlebnisse vor Ort findet Ihr in diesem Blogbeitrag.

Machu Picchu & Montaña

Die verlorene Inkastadt stand schon länger auf meiner Reiseliste und ich habe mich riesig gefreut, als dieser Traum in greifbarer Nähe war. Allerdings gehört einiges an Planung und Recherche dazu, wenn man Machu Picchu auf eigene Faust bereisen möchte. Ich habe mich am Ende entschieden, nicht nur zweimal die Inkastadt zu besuchen, sondern auch den Montaña zu besteigen. Für mich waren diese beiden Tage die perfekte Kombination und ich war sehr happy mit der Zeiteinteilung.

Tag 1

Nach meiner Ankunft in Aguas Calientes am späten Vormittag habe ich erstmal mein Handgepäck ins Hotel gebracht. Meinen Koffer hatte ich bereits in Cusco gelassen, da größere Gepäckstücke nicht so gerne im Zug gesehen werden.

Im Anschluss habe ich die Bustickets für die Fahrt hoch nach Machu Picchu gekauft. Dies ist nur vor Ort möglich. Mit dem Bus ging es dann direkt weiter zur Inkastadt. Dort angekommen hat es mir fast die Sprache verschlagen. Ich war endlich am Ziel!

Mein erster Weg hat mich zum Sun Gate geführt. Für die recht ebene Strecke habe ich eine Stunde benötigt und hatte am Ende eine fantastische Aussicht auf Machu Picchu. Im Anschluss habe ich mir die Inka Brücke angesehen, die eher langweilig war. Weiter ging es zu den süßen Lamas und am Ende natürlich zu den eigentlichen Ruinen der verlorenen Stadt. Dort habe ich die restliche Zeit des Tages verbracht.

Zurück nach Aguas Calientes ging es wieder mit dem Bus.

Machu Picchu // Mein Weg zur geheimnisvollen Inkastadt

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Tag 2

Am nächste Tag bin ich um 4:30Uhr aufgestanden, um einen der ersten Busse nach Machu Picchu zu erwischen.

Trotz der frühen Uhrzeit gab es schon eine Schlange bei den Bussen, die mit der Zeit immer länger wurde. Denn die Busse starten erst um 05:30Uhr. Sobald der erste Bus losfuhr, ging es allerdings recht schnell und ich musste nur noch 20 Minuten warten, bevor auch ich endlich im Bus saß.

Auf dem Berg angekommen bin ich schnurstracks zum Eingang des Montaña gegangen. Da dieser erst um 7Uhr öffnet, musste ich allerdings auch dort noch einen Moment warten. Tja, und dann ging es nur noch bergauf! Für die 2.670 Stufen habe ich etwa 80 Minuten benötigt.

Oben angekommen habe ich erstmal ein kleines Frühstück genossen, dass mir mein Hotel vorbereitet hat. Im Anschluss habe ich die fantastische Aussicht bei strahlend blauem Himmel bewundert. Der Aufstieg hat sich mehr als gelohnt.

Für den Abstieg habe ich etwa 60 Minuten benötigt und bin im Anschluss noch ein letztes Mal durch die Ruinen gewandert, bevor ich Abschied von Machu Picchu genommen habe. Denn am gleichen Tag bin ich von Aguas Calientes wieder zurück nach Cusco gefahren.

Machu Picchu // Mein Weg zur geheimnisvollen Inkastadt

Planung & Vorbereitung Machu Picchu

Da Machu Picchu mittlerweile ein sehr beliebtes Reiseziel geworden ist, werden zum Schutz der Inkastadt nur eine begrenzte Anzahl Tickets in zwei Schichten pro Tag verkauft. Deswegen habe ich Monate im Voraus mit der Planung begonnen. Der Vorlauf hängt allerdings auch von der Reisezeit ab. Momentan sind sogar noch Plätze für den nächsten Tag verfügbar.

Alle Tickets können bequem online gebucht werden: www.machupicchu.gob.pe. Im Vorfeld muss man sich allerdings für eine der beiden Besucherzeiten entscheiden. Die Zugfahrt nach Machu Picchu sollte ebenfalls möglichst früh gebucht werden, um noch günstige Tickets zu ergattern. Es gibt zwei Zuggesellschaften, die unterschiedliche Verbindungen nach/von Aguas Calientes anbieten: Perurail und Incarail.

Wieviele Tage in Machu Picchu?

Da ich so schnell wahrscheinlich nicht mehr nach Machu Picchu kommen werde, habe ich mich entschieden gleich zweimal zur Inkastadt zu fahren.

Für meinen Ankunftstag habe ich das Nachmittagsticket gebucht. Nach dem Check-In ins Hotel, habe ich noch die Bustickets gekauft und bin im Anschluss nach Machu Picchu hoch gefahren.

Für den nächsten Tag habe ich das Vormittagsticket inklusive Montaña gebucht. Für die beiden Tage musste ich natürlich auch zweimal Eintritt und zweimal das Busticket zahlen. Aber es hat sich absolut gelohnt und ich würde es immer wieder so machen.

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Machu Picchu am Vormittag
(06:00 - 12:00)

+ Es wird nicht kontrolliert, wann man die Inkastadt wieder verlässt. Ich konnte mir also sehr viel Zeit für den Aufstieg auf den Berg und meinen Spaziergang durch die Ruinen lassen

+ Die Berge sind nur in Kombination mit dem Vormittagsticket buchbar

- große Temperaturunterschiede

- sehr sehr sehr viele Besucher

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Machu Picchu am Nachmittag
(12:00 - 17:30)

+ Die Inkastadt ist am Nachmittag deutlich leerer als Vormittags, da die großen Reisegruppen bereits abgereist sind.

+ Ich musste nicht für den Bus anstehen, sondern konnte sofort einsteigen.

- Machu Picchu hat bis 17:30Uhr geöffnet, so dass man „nur“ 5,5 Stunden Zeit für die Ruinen hat

- Am Nachmittag sind beide Berge geschlossen

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Anreise & Abreise

Es gibt wirklich viele Wege nach Machu Picchu. Einer der bekanntesten ist wohl der Inka-Trail. Ehrlich gesagt, wäre ich diesen auch gerne gewandert. Aber zum einen war ich zu spät dran mit der Buchung, zum anderen vertrage ich die Höhenlagen nicht so gut, die dieser Weg mit sich bringt. Ich bin stattdessen also ganz bequem mit Flugzeug, Bus und Zug an- und abgereist.

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Lima - Cusco:
Es gibt täglich mehrer Flüge von Lima nach Cusco. Da Cusco auf knapp 3.400 Meter sollte man Zeit für die Akklimatisierung einplanen.

Cusco - Ollantaytambo:
Diese Strecke bin ich mit dem Minibus für 10 Soles gefahren. Dieser startet in der Innenstadt von Cusco wenn er voll ist. Der Bus war sehr modern und bequem.

Ollantaytambo - Aguas Calientes:
Diese Strecke bin ich mit dem Zug gefahren. Die Tickets dafür habe ich vorab online gekauft.

Aguas Calientes - Machu Picchu - Aguas Calientes:
Hin- und Rückfahrt habe ich mit dem Shuttle-Bus zurück gelegt. Dafür habe ich an meinem Ankunftstag bereits alle Tickets in Aguas Calientes gekauft.

Aguas Calientes - Cusco:
Mit dem Zug bin ich wieder nach Cusco zurück gefahren. Der Bahnhof liegt sehr weit außerhalb der Stadt, so dass ich für das letzte Stück zum Hotel ein Taxi buchen musste.

Mein Tipp für die Rückfahrt: Bereits Ollantaytambo aussteigen und von dort mit dem Minibus zurück nach Cusco. Kostet weniger, geht schneller und im Dunklen sieht man eh nichts im Zug.

Machu Picchu // Mein Weg zur geheimnisvollen Inkastadt

Fazit

Mir hat Machu Picchu sehr gefallen. Die Ruinen sind gut erhalten und die Atmosphäre war fantastisch - trotz vieler Besucher. Besondere Highlights waren meine beiden Ausflüge zum Sun Gate und auf den Montaña. Und natürlich die knuffigen Lamas. Die lange Anreise nach Machu Picchu hat sich mehr als gelohnt. Ich bin unheimlich glücklich nun auch dieses Weltwunder gesehen und erlebt zu haben.

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Kommentare

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Shadownlight
Gast

Sehr sehr beeindruckend!
Liebe Grüße!